Mountain Attack 2015 – Helmtest „Daymaker von Dynafit“

So nun sind die Feiertage vorbei und ich konnte nach einer längerem Zwangspause (ab Mitte Dez. 14 Tage – Grippe) im Jänner mit dem Skitourentraining wieder beginnen. Die Pause war nachträglich in Bezug auf Erholung gar nicht so schlecht. Dies merkte ich beim Mountain Attack in Saalbach-Hinterglemm, wo ich recht locker ins Rennen ging. Ich bekam kurz zuvor unseren neuen Daymaker Helm von Dynafit vom Sportshop Alpbachtal und verwendete ihn gleich beim Ersten scharfen Marathon-Nachtrennen. Ich wusste, dass er für ca. 4h Batterieleistung ausgelegt ist und von daher war ich recht sparsam bei der Verwendung. Das heißt: bei den Aufstiegen „nur wenn nötig“ wurde die Beleuchtung (4 Lichtstärken) auf die kleinste Stufe (eine Leuchtdiode) gestellt, um bei den kurzen Abfahrten die maximale Beleuchtung (alle 4 Dioden) zu verwenden. Mit dieser Taktik kam ich locker beim Marathon mit der Batteriekapazität durch. Bei einem Gesamtgewicht von 405 Gramm (siehe Galerie) ist dieser Helm ein absolutes Top-Produkt. Als einziges Manko beim Helm fiel mir auf, dass man die Leuchtkegel-Richtung nach vorne nicht einstellen kann. Dies bedeutet, dass man bei hoher Geschwindigkeit nur ein fix vorgegebenes Lichtfeld hat und hierfür ein wenig vorsichtiger abfahren muss. Man kann zwar die Leuchtkegel-Richtung nach vorne selbst mit dem Kopf regulieren, dies bringt aber eine ungewohnte Körperhaltung mit sich und ist auf Dauer nicht angenehm. Ansonsten ist der Helm für mich ein Muss für Aufstiegsrennen mit Abfahrten, da er einen spitzen Kompromiss zwischen Gewicht und Technik darstellt.

Nun noch ein paar Worte zum Mountain Attack selbst. Ich verwendete das ganze Rennen durch die gleichen Felle von Pomoca und zwar die Climb Pro. Ich hatte zwar für den dritten Aufstieg (viele Flachpassagen) die Race Pro auch von Pomoca im Rucksack mit, jedoch erwiesen sich die Climb Pro als guter Kompromiss zwischen Gripp und Gleiteigenschaften. Speziell, wenn zum Schluss des Rennens die Kraft nachlässt und man für´s Wegrutschen keine Reserven mehr hat.

Ich war heuer um ca. 13min schneller als letztes Jahr (das heißt was!!) und bin mit meiner Leistung in der Zeit von 3h22min56sec und Platz 122 von den hartgesottenen 338 Marathon Teilnehmern (Strecke) für ca. 3010hm und 30km voll zufrieden. Nächstes Jahr greife ich wieder an und vielleicht knack‘ ich dann die 3h20min. Ich lasse es Euch auf alle Fälle wissen.

 

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